Month: Januar 2015

Fazit meines Selbstversuchs + schnelles GemĂŒse-Curry mit Kokosmilch

So schnell sind zwei Wochen schon wieder vorbei! Und damit auch mein Selbstversuch, in dieser Zeit glutenfrei zu essen. Und ich muss sagen: Es ist gar nicht so schwer! Besonders unter der Woche fiel es mir in Salzburg sehr leicht, auf Brot, Nudeln, Haferflocken, kurz: alle glutenhaltigen Lebensmittel etc. zu verzichten. Denn: Wenn man nichts einkauft, ist auch nichts daheim! 😉

Als ich am Wochenende daheim war, wurde die Sache schon etwas schwieriger. Da war am Samstagmorgen dann auf einmal herrlich duftendes Brot und GebĂ€ck in der KĂŒche, das sich alle genĂŒsslich mit Marmelade, Schinken, etc. schmecken ließen wĂ€hrend ich mein Naturjoghurt löffelte.

BezĂŒglich der Fragen, ob ich mich denn nun besser und ausgeglichener fĂŒhle und einen Unterschied merke, muss ich ehrlich sagen: nicht wirklich! Ich könnte zwar behaupten, dass ich mich eventuell etwas fitter gefĂŒhlt habe, aber angesichts der Tatsache, dass ich diesen Selbstversuch im JĂ€nner, der stressigsten Zeit im Leben eines Studenten, durchgefĂŒhrt habe, war ich einfach generell mit Arbeit eingedeckt und ferienreif, um so etwas nicht wirklich mitzubekommen. Zwei Wochen sind wohl doch einfach zu wenig, um eine große VerĂ€nderung feststellen zu können.

Als Fazit kann ich aber sagen, dass eine glutenfreie ErnĂ€hrung auf jeden Fall empfehlenswert ist und ich es zumindest ab und zu wieder einmal probieren möchte, auf diese Lebensmittel zu verzichten. Außerdem hab ich mich noch mehr mit den Inhaltsstoffen von Lebensmittel auseinandergesetzt und viel bewusster darauf geachtet, was ich esse. Heutzutage gibt es schon so viele Ersatzprodukte wie etwa von SchĂ€r, die laut einer vertraulichen Quelle auch sehr gut schmecken, dass man von Brot ĂŒber verschiedenste Nudelsorten, Kekse, Reisgries, etc. alles ersetzen kann und damit nicht wirklich auf gewisse Produkte und Speisen verzichten muss. Ich selbst habe mir fĂŒr die zwei Wochen kein Brot oder Nudeln gekauft, wĂŒrde es fĂŒr lĂ€ngere Zeit aber auf jeden Fall tun bzw. gibt es im Internet auch viele Rezepte um glutenfreies Brot selber zu backen.

Im Anschluss findet ihr noch mein Brainstormin zu glutenfreien Gerichten und ein Rezept fĂŒr ein superschnelles (natĂŒrlich glutenfreies) GemĂŒsecurry mit Kokosmilch! Aber ich geh jetzt erstmal zum BĂ€cker! 🙂

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PS: Besonders gerne hab ich in der FrĂŒh dieses warme Hirse-Quinoa-FrĂŒhstĂŒck gegessen, das mit Zimt und ApfelstĂŒckchen den Start in den Tag gleich etwas ertrĂ€glicher macht:

20 g Hirse und 20 g Quinoa in 1/4l heißem Wasser köcheln lassen und gelegentlich umrĂŒhren. In der Zwischenzeit einen Apfel (oder anderes Obst) in StĂŒckchen schneiden und unterrĂŒhren. Je nach Belieben mit Zimt, NĂŒssen, Kokosflocken, Agavendicksaft oder Ahornsirup verfeinern.

Die Variante gibt’s auch mit Polenta indem Hirse und Quinoa einfach durch 2 EL Maisgries ersetzt werden.

Brainstorming fĂŒr glutenfreie Gerichte:

Kartoffel-Kohl-Auflauf (ohne BĂ©chamelsoße), Ofenkartoffel mit KrĂ€uterdip und Lachs, Letscho, Garnelenpfanne, Linseneintopf, Kartoffelpuffer (sauer, oder sĂŒĂŸ mit Apfelmus), Chili con carne, Hirseauflauf mit SchafskĂ€se und GemĂŒse, HĂŒhnersuppe mit Quinoa, GemĂŒsegröstl mit Putenfleisch, Ratatouille, Putenstreifensalat, Buchweizencrepe (sĂŒĂŸ oder sauer gefĂŒllt), GemĂŒsesuppe, u.v.m.

 

Schnelles GemĂŒse-Curry mit Kokosmilch

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New year – new stories

Welcome 2015! Ein neues Jahr hat begonnen und damit ist der perfekte Zeitpunkt, ein paar Änderungen vorzunehmen. Normalerweise bin ich garnicht der Oh-es-ist-Silvester-ich-brauche-noch-einen-Neujahrsvorsatz-Typ, da ich weiß, dass ich ihn spĂ€testens nach 3 Tagen wieder gebrochen habe und danach nur noch frustrierter bin. Am Wochenende bin ich aber beim Surfen im Internet wieder zufĂ€llig auf einen Blog gestoßen, der ĂŒber die positiven Effekte einer glutenfreien ErnĂ€hrung berichtet.

Ich spiele schon lĂ€nger mit dem Gedanken, mich fĂŒr eine gewisse Zeit lang, probehalber sozusagen, glutenfrei zu ernĂ€hren. Nur mal um zu sehen, ob man sich wirklich besser, fitter und ausgeglichener fĂŒhlt. Da eine Freundin von mir Zöliakie hat, bin ich schon ein bisschen ĂŒber dieses Thema informiert. Es ist nicht damit abgetan, einfach auf Brot und Nudeln zu verzichten. Gluten versteckt sich in vielen Lebensmitteln, die auf den ersten Blick „clean“ wirken, wie etwa Sojasauce, SuppenwĂŒrze, gewellten Pommes und – leider auch oft – Schokolade! Darum habe ich beschlossen, mich selbst herausfordern und ab heute zwei Wochen lang glutenfrei zu essen.

In letzter Zeit interessiert mich dieses Thema sehr. Eine andere Freundin verzichtet seit ein paar Monaten auf Weizen und ihre MigrĂ€neanfĂ€lle haben sich schlagartig verringert. Besonders das Buch „Darm mit Charme“ von Guilia Enders hat mich wirklich begeistert und ich kann es jedem nur empfehlen, es zu lesen. Es ist ebenso lustig geschrieben wie informativ und die kleinen Karikaturen helfen einem, sich vorstellen zu können, was die kleinen „Arbeiter“ in unserem Körper tĂ€glich so machen. Die nĂ€chsten BĂŒcher auf meiner Freizeit-Leseliste sind „Die Weizenwampe“, „Dumm wie Brot: Wie Weizen schleichend Ihr Gehirn zerstört“ und „Die EssensfĂ€lscher – Was uns die Lebensmittelkonzerne auf die Teller lĂŒgen“.  Aber keine Angst, ich werde jetzt keine Öko-Tante, die nur noch auf Tofu rumkaut! NatĂŒrlich darf man das alles auch nicht zu ernst nehmen und ĂŒbertreiben, denn Essen soll immerhin ja auch noch Genuss sein und Spaß machen! Aber jetzt startet zuerst mein Selbstversuch! 🙂